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Tafeln erhalten!

Die Existenz der Tafeln ist ein Armutszeugnis für unseren Sozialstaat, dem es nicht gelingt, Menschen ein existenzsicherndes Minimum zu gewähren. An den deutschen Tafeln stehen nicht nur Erwerbslose, sondern auch Niedriglöhner*innen, Rentner*innen, Geflüchtete  und viele andere.  Die ehrenamtlich organisierten Tafeln decken einen wichtigen Teil der Versorgung von Menschen mit geringem Einkommen ab. Der Wegfall der Tafel ist gerade jetzt inmitten der Coronakrise besonders problematisch. Durch Hamsterkäufe sind zahlreiche günstige Waren des Alltagsbedarfs vergriffen oder es bleiben nur Produkte übrig, die das knappe Budget von Menschen, die die Tafel aufsuchen, sprengen.

Die Tafeln müssen wieder geöffnet werden, wenn auch nur als eine reduzierte Notvariante, die wichtige Lebensmittel abgeben, damit Menschen zu Hause bleiben können. Dabei muss die Gesundheit der ehrenamtlichen Helfer*innen der Tafeln dringend berücksichtig werden, da viele ehrenamtliche Helfer*innen selbst zu den Risikogruppen gehören, die durch Infektionen besonders gefährdet sind. Denkbar ist hier ein Austausch der Personals durch andere helfende Strukturen und eine Ausgabe im Freien.